Die Gebirgskoenige und Distanzcracks aus dem Kaukasus!
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Stand 2008:
Endor ist nun bereits seit einiger Zeit verkauft an seinen bisherigen Hufschmied.
Stand 2006:
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Fotos Juli 2006 |
Endor wurde von der jetzigen Besitzerin im August 1999 in einem Westernstall gekauft, in dem er geboren und vielseitig ausgebildet wurde, wie z.B. Longe, Bodenarbeit, Doppellonge, Gelände, Verlade und Gelassenheitstraining, er beherrscht sogar einige Zirkuslektionen.
Endor ist bildhübsch, energisch, verspielt und steht mitten im Leben. Er arbeitet gerne und braucht ständig neue Herausforderungen, die ihm die Besizerin aktuell leider zeitlich nicht mehr bieten kann. Er ist absolut kein Pferd zum rumstehen, dafür ist er einfach zu Schade. Er braucht viel Bewegung (Offenstall und Pferdegesellschaft sind also Grundvorraussetzungen). Wenn man ihm einen konsequenten Umgang bietet, hat man in ihm einen zuverlässigen Partner und einen wirklichen Freund.
Stand 2004:
Kabardinerpferd Endor - Bericht von Charlotte zu 1-Mann-Pferd
Stand 2002:
Einige Worte zu Kabardinern und warum Endor ein Wallach ist von der Besitzerin Charlotte Hoffmann:
Wenn
Pferde agressiv werden und die Menschen angreifen oder diesem gegenüber keinen
Respekt zeigen, hat es meiner Meinung nach nichts damit zu tun daß sie
Kabardiner sind, sondern daß sie als
Pferde nicht verstanden werden. Wenn das so ausgeprägt für die Kabardiner wäre,
könnte man nicht verantworten solche Pferde zu züchten. Daß man im Kaukasus
früher den Kabardinern beigebracht hat, sich agressiv gegenüber Fremden zu
verhalten um Diebstahl zu vermeiden ist mir schon bekannt, aber ich könnte es
nicht verantworten meinem Pferd so etwas beizubringen oder zu fördern, so etwas
würde ich immer unterbinden. Alle Kabardiner die mir öfter begegnen, jung wie
alt, werden alle artgerecht gehalten und vernüftig gearbeitet, und keiner von
ihnen hat die geringsten Andeutungen von Agressionen. Endor hatte im letzten
Sommer Frustrationen, und bevor sich das zu Agressionen entwickelte fragte ich
mich....
Hengst
oder nicht Hengst, artgerecht oder nicht artgerecht halten. Das war für mich
letzten Sommer die große Frage. Und was machte ich nun..... Ich ging zu der
Weide und fragte mein Pferd ob er sein Leben gut fand. Da ich ja leider keine
zwanzig Stuten im Besitz hatte, die ich ihm als Herde anbieten konnte, stand er
zwei Tage später kastriert in der Klinik. Schade für die Kabardinerzucht, aber
das Beste für Endor.
Er
kommt jetzt mit anderen Pferden auf die Weide. Da kann er, alles das machen was
ihm verboten ist während ich mit ihm arbeite. Und weil er jetzt artgerecht
gehalten wird, kann er sich bei der Arbeit gut konzentrieren, lernt die Übungen
schnell, manchmal sogar so schnell, daß man aufpassen muss ihn nicht zu überfordern.
Alles in allem ist er mein absolutes Traumpferd.
Ein
wahrer ´´ Schwarzer Engel´´